Gemeinde Burgstetten

Inhalt

Geschichte

Burgstall

1301 wurde Burgstall erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Burgstall ist vermutlich auf eine befestigte Anlage in der Römerzeit oder auf eine mittelalterliche Burg zurückzuführen. Neben dem Ackerbau und bedeutender Viehzucht war schon im 19. Jahrhundert das Gewerbe in Burgstall eine wichtige Erwerbsquelle. Neben Lein- und Baumwollweberei waren eine Möbelschreinerei und eine Wollspinnerei vertreten. Der Anschluss an die Eisenbahnlinie 1879 eröffnete die Erwerbstätigkeit außerhalb der Gemeinde. 1939 war Burgstall bereits Pendlergemeinde.

Burgstall 1686 mit alter Kelter (1856 abgebrochen)
Burgstall 1686 mit alter Kelter (1856 abgebrochen)

Erbstetten

Erste urkundliche Erwähnung findet Erbstetten im Jahr 794. Im ehemals zur Grafschaft Wolfsölden zählenden Ort hatten im 13. Jahrhundert das Esslinger Spital und v.a. das Stift Backnang Güter und Rechte, die Württemberg 1453 erwarb. Erbstetten gehörte bis 1938 zum Oberamt Marbach, anschließend zum Landkreis Backnang. Die Landwirtschaft, v.a. Viehzucht und Viehmast, war länger als in Burgstall die vorherrschende Erwerbsquelle.

Erbstetten um 1680
Erbstetten um 1680

Kirschenhardthof

Der 1245 erstmals genannte Ortsteil Kirschenhardthof, seit 1882 Teilort von Erbstetten, hat als Ausgangspunkt der Templerbewegung 1856 Bedeutung erlangt.

Kirschenhardthof 1906 mit Erholungsheim
Kirschenhardthof 1906 mit Erholungsheim

Weitere Informationen zu diesem Thema

Gemeinde Burgstetten

Am 1. August 1971 entstand im Zuge der Gemeinde-
reform aus den ehemals selbständigen Ortsteilen Burgstall und Erbstetten mit Kirschenhardthof die heutige Gemeinde Burgstetten.

Dokumentiert wird dieser Zusammenschluss auch im Burgstettener Gemeinde-
wappen, das aus dem früheren Burgstaller und Erbstetter Wappen entwickelt wurde.

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